Wi kallen Waddisch.

Wellkomen en Wadden / Willkommen in Werden
Dat Wer vam Bollnei-See / Das Stauwehr
De Bollnei-See / Der Baldeneysee

Wat es Waddisch?

Was ist Waddisch?

Dat es de Heimotsproke em Ruhrdal. Dat send newen Wadden ouk Schür, Feschlaken on Heidhusen. Eng verbounen met de Sproke es dat jöngere Ruhrdütsch met sinem „dat un wat“. Dat use Platt es töschen Mölm on Barmen to Hus.

Das ist die Heimatsprache im Ruhrtal. Dazu gehören neben Werden auch Schuir, Fischlaken und Heidhausen. Eng verbunden mit der Sprache ist das spätere Ruhrdeutsch mit seinem „Dat un wat“. Unser Platt ist zwischen Mülheim an der Ruhr und Wuppertal-Barmen zu Hause.

De Komm-Omend.

Der Komm-Omend.

On wi erhaulen Waddisch Platt. All achtzich Johre wäd bim Komm-Omend Platt gekallt. Met Töttern öwer döt on dat, sengen, vördrägen on fieren: „Mak di Fröüd, dann hesse wat vam Läwen“ – so geit ewen ouk en aul Leed ut Wadden.

Und wir erhalten Werdener Platt. Schon seit achtzig Jahren wird es beim Komm-Omend, dem Abend der Zusammenkunft, gesprochen. Sich unterhalten, singen, vortragen und feiern: „Mach dir Freude, dann hast du was vom Leben“ – so geht eben auch ein altes Werdener Lied.

Nix geit vör Wadden.

Nichts geht über Werden.

On do send wi to Hus. En Wadden Stadt on Laund. Öwerall gewt dat besounere Saken te feinen. Aunere Hüser, en auner Äten, auner Lüt. On bie us ouk noch en aunere, eigene Sproke. On wann kallen Gött met bie us?

Und dort sind wir zu Hause. In Werden Stadt und Land. Überall gibt es besondere Dinge zu entdecken. Andere Häuser, anderes Essen, andere Leute. Und bei uns auch noch eine andere, eigene Sprache. Und wann sprecht Ihr sie mit bei uns?